Frankreich und Deutschland sollten auf freien Handel bestehen

Frankreich und Deutschland sollten als zwei der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt auf Öffnung, Zusammenarbeit und freien Handel bestehen sowie sich an die WTO-Regeln halten. Dies erklärte das chinesische Handelsministerium am Dienstag.

Sie sollten die EU nicht dazu ermutigen, protektionistische Instrumente zu missbrauchen und Handelsprobleme nicht zu politisieren, so das chinesische Handelsministerium weiter. China sei stets der Ansicht, dass gegenseitige Abhängigkeit kein Risiko und gemeinsame Interessen keine Bedrohung seien. Offenheit und Zusammenarbeit seien der richtige Weg zur Entwicklung.

Berichten zufolge hatten Frankreich und Deutschland der Europäischen Kommission am Montag ein informelles Papier vorgelegt, in dem sie die EU aufforderten, den Einsatz von Handelsschutzmaßnahmen zu verstärken und eine Reihe neuer protektionistischer Instrumente einzuführen.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, erklärte am gleichen Tag, China hoffe, dass die europäische Seite und die chinesische Seite aufeinander zugehen, ihre gegenseitigen Anliegen im Wege des Dialogs und der Konsultationen klären, gemeinsam die Stabilität und den reibungslosen Ablauf der globalen Produktions- und Lieferketten gewährleisten und eine gesunde und stabile Entwicklung der wirtschaftlichen und handelspolitischen Beziehungen zwischen China und der EU fördern würden.