Frankfurter Buchmesse 2026 eröffnet mit starker chinesischer Präsenz

Am Mittwoch wurde in Frankfurt am Main die weltweit größte Buchmesse mit mehr als 4.000 Verlagshäusern aus über 100 Ländern und Regionen eröffnet.

 



Besucher am gemeinsamen Stand Chinas auf der Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main, 7. Oktober 2026. (Foto: Du Zheyu/Xinhua) 

 

Zu der Veranstaltung, die noch bis Sonntag auf dem Frankfurter Messegelände stattfindet, werden über 230.000 Besucher erwartet.

 

Nach Angaben der Veranstalter stehen bei der diesjährigen Messe internationale Krisen und Konflikte, die Anwendung und Regulierung künstlicher Intelligenz (KI), der Handel mit Rechten, Kinder- und Jugendliteratur sowie Hörbücher im Mittelpunkt.

 

Daneben wird ein breites Spektrum an Vorträgen, Foren, Aufführungen, Autogrammstunden und Lesungen angeboten, um den Austausch innerhalb der Verlagsbranche zu fördern und den Lesern gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, direkt mit Autoren, Verlegern und Medienfachleuten in Kontakt zu treten.

 

Die Frankfurter Buchmesse ist zudem eine der wichtigsten internationalen Plattformen für die Verbreitung chinesischer Publikationen und den Export von Urheberrechten.

 

Der gemeinsame Messeauftritt Chinas erstreckt sich über 336 Quadratmeter und umfasst mehr als 3.000 verschiedene Titel mit über 4.600 Exemplaren. Hier treffen Buchausstellungen und Rechteverhandlungen auf kulturellen Austausch und interaktive Erlebnisse.

 

Während der Messe werden chinesische Verlags- und Kulturinstitutionen 55 Veranstaltungen organisieren, darunter Themenseminare, Autorengespräche, Autogrammstunden und Buchvorstellungen.

 

Die 1949 ins Leben gerufene Frankfurter Buchmesse zählt seit jeher zu den weltweit größten Veranstaltungen der Verlagsbranche.