Xizang: 16 Tote und 546 Vermisste nach Schlammlawine in Gyirong

Nach Angaben der Regionalregierung wurden am Samstag um 18 Uhr 16 Todesopfer bestätigt, während 546 weitere Personen weiterhin vermisst werden, nachdem am 26. August eine Schlammlawine den Grenzübergang Gyirong an der chinesisch-nepalesischen Grenze in dem Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas heimgesucht hatte.
 

Insgesamt 261 Ausländer aus 23 Ländern gelten nach dem Schlammlawinenunglück als vermisst, teilten die örtlichen Behörden am Sonntag mit.

Die Zahl wurde auf einer Pressekonferenz des Informationsbüros der Regionalregierung bekannt gegeben, nachdem die Behörden für auswärtige Angelegenheiten, öffentliche Sicherheit, Kultur und Tourismus sowie Katastrophenschutz gemeinsam Suchmaßnahmen durchgeführt und Informationen abgeglichen hatten.

Insgesamt wurden 2141 Rettungskräfte und 86 Fachleute aus den Bereichen Naturressourcen und anderen relevanten Fachgebieten in das Katastrophengebiet entsandt. Mit spezieller Ausrüstung haben sie die Überwachung auf geologische Gefahren an den umliegenden Hängen, Straßen und anderen kritischen Bereichen intensiviert. 

Zudem wurde ein fünfköpfiger Kontrollposten eingerichtet, um den durch Verklausung entstandenen See ständig im Auge zu behalten und möglichen Folgekatastrophen vorzubeugen. 

Auch konnten bereits 1,02 Kilometer Straße geräumt und wieder für den Verkehr freigegeben werden.