Die zweiten Weltspiele für humanoide Roboter finden vom 22. bis 26. August in Beijing statt. Fünf Tage lang treten 666 Teams mit 2.056 Robotern aus 16 Ländern und sechs Kontinenten gegeneinander an.
Als weltweit erste umfassende Veranstaltung dieser Art sind die Weltspiele für humanoide Roboter nicht nur ein Testfeld für die Geräte, sondern auch ein wichtiges Schaufenster, um die Entwicklung der gesamten Roboterbranche zu beobachten.
In den vergangenen Jahren hat sich die Entwicklung humanoider Roboter in China vom Labor hin zur breiten Anwendung beschleunigt, und der chinesischen Wirtschaft neue Impulse für ein qualitativ hochwertiges Wachstum verliehen.
Statistiken zufolge decken die in China selbst entwickelten Industrieroboter inzwischen 253 Industriekategorien ab. In der ersten Jahreshälfte wurden mehr als 40.000 humanoide Roboter ausgeliefert – der weltweite Anteil stieg auf 97 Prozent. Die Exporte chinesischer humanoider Roboter legten im ersten Quartal um 210 Prozent im Jahresvergleich zu.
Worin liegt nun der Grund für diese beschleunigte „Evolution“ in China? Analysten führen dies auf das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zurück: verstärkte politische Unterstützung, ein vollständiges Industriesystem, starke Fertigungskapazitäten, hervorragende Kostenvorteile und vielfältige Anwendungsszenarien.
Im 15. Fünfjahresplan Chinas wird die verkörperte Intelligenz in die strategische Ausrichtung für künftige Industriefelder integriert. Dieser Schritt soll der heimischen Roboterindustrie weiteren Auftrieb verleihen.
Für China haben die Weltspiele der humanoiden Roboter jedoch nicht nur das Ziel, Roboter „schneller laufen, höher springen und praktischer einsetzbar“ zu machen. Sie sollen vor allem eine Plattform für offene internationale Zusammenarbeit schaffen, um den technologischen Fortschritt und die globale Entwicklung der Roboterindustrie voranzutreiben.

